Am 11. März tagt wieder unsere Diözesankonferenz. Heute geht’s in Teil 3 unserer DiKo-Reihe um Demokratie und Politik.

Kirche und Politik haben nichts miteinander zu tun, denkst du? Wir leben in einem Land, in dem Religionsfreiheit ein Grundrecht ist. Es gibt zwar keine Trennung von Staat und Kirche, wie zum Beispiel in Frankreich. Der Staat steht Religionen und Weltanschauungen neutral gegenüber, die wiederum selbstbestimmt handeln. Die katholische Kirche bestimmt also nicht die Politik – aber Christ sein heißt eben auch, politisch zu sein. Wir – im Kleinen, aber auch im Großen, können also nicht schweigen, wenn es um die Einschränkung der Menschenrechte geht, wenn die Würde von Menschen herabgesetzt wird. Und dennoch machen sich hier gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hass und Panikmache breit. Was wir dagegen tun können? Zeigen, dass wir bunt sind! Wählen gehen – bei der Landtagswahl in NRW und der Bundestagswahl, die beide 2017 stattfinden.

Demokratie üben? Das geht zum Beispiel auf der Diözesankonferenz und da gibt es, genau wie in der Politik aktives und passives Wahlrecht. Aktives Wahlrecht heißt, dass du wählen darfst. Jede Kolpingjugend vor Ort hat vier Stimmen und jede davon ist wichtig! Und passives Wahlrecht heißt eben, dass du auch gewählt werden kannst. Dieses Jahr gibt es freie Plätze in Diözesanleitung und im Diözesanen Arbeitskreis. Bring dich mit deinen Talenten und Fähigkeiten, deiner Leidenschaft und deinen Themen ein. Denn wie auch in der Politik funktioniert die Kolpingjugend nicht ohne Menschen, die sich engagieren, die begeistert sind und selber begeistern!

Deine Stimme zählt – auf der Diözesankonferenz und bei den Wahlen 2017! Wir freuen uns auf dich!

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