Diözesankonferenz 2019

Am 9. März 2019 tagte die Diözesankonferenz der Kolpingjugend DV Aachen im Kolpinghaus am Alten Markt in Mönchengladbach.

23 Delegierte und Gäste diskutierten den Rechenschaftsbericht der Diözesanleitung, außerdem gab es Berichte vom Kolpingwerk DV Aachen, vom BDKJ Diözesanvorstand sowie von der Kolpingjugend NRW und Deutschland. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: Anna Kersten (KJ Grefrath), Carina Winzen (KJ Elmpt), Charline Stangier und Conny Nachtigall (KJ Odenkirchen) wurden in den Diözesanen Arbeitskreis (wieder-)gewählt. Martin Sturm (KJ Kempen) wurde mit Ablauf der Konferenz aus dem DAK verabschiedet.

Darüber hinaus wurde das Institutionelle Schutzkonzept der Kolpingjugend DV Aachen zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt verabschiedet.

Außerdem gab es eine Aktion auf dem Alten Markt, bei der mit Kreide Begriffe rund um das Thema Europa auf den Boden geschrieben und gemalt wurden

Einen würdigen Abschluss bildete der Casino-Abend, zudem sich alle Teilnehmer*innen noch einmal in Schale schmissen, die Spieltische zum Beben brachten und die Bank leer spielten.

Diözesankonferenz 2019

Am Samstag, 9.3., tagt die diesjährige Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Kolpinghaus am Alten Markt.

Zwischen 9.00 und 19.00 Uhr stehen Wahlen auf der Tagesordnung, das Institutionelle Schutzkonzept (Prävention) soll verabschiedet werden, wir werden die Innenstadt von Mönchengladbach unsicher machen und einiges berichtet bekommen.

Im Anschluss an die Konferenz startet am Samstagabend der Casino-Abend
Im Stile des Casino Royale erwartet die Damen und Herren an den Spieltischen ein Angebot vom klassischen Roulette, über Blackjack bishin zu Texas Hold’Em Poker.
Im Eintritt sind eine Auswahl an Finger Food, alle Getränke aus der Bar sowie ein Willkommenspaket mit Jetons enthalten.
Um eine elegante Garderobe wird gebeten.

Klimaschonend zu Tisch und die Schöpfung bewahren

Eröffnungsaktion: 10. November 2019, 11 bis 15 Uhr, beim Kolpingwerk in Mönchengladbach
Ziel der Aktion: leckeres, klimaschonendes Essen – kein Ding der Unmöglichkeit!
Wie das geht: regional, saisonal und fleischarm kochen
Wer kocht: prominente Köch*innen, Mitglieder der Kolpingjugend und andere Gruppen aus dem Kolpingwerk
Dabei sein? Vorbeikommen und mitmachen!

 

„Klimaschonend zu Tisch und die Schöpfung bewahren“:

Mit diesem Projekt stellt das Bistum Aachen Ernährung, den Umgang mit Lebensmitteln und die Auswirkungen auf das Klima in Zusam-menhang. Information und Austausch sowie konkretes Handeln sol-len zeigen: Jeder Einzelne kann einen wirksamen Beitrag leisten. Das Thema Essen und Ernährung setzt dabei direkt beim Alltagshandeln an. Das Projekt motiviert und befähigt Menschen vor Ort zu klimabe-wusstem Handeln. Warum kaufe ich klimaschonend, wenn ich saiso-nal plane? Wie vermeide ich Lebensmittelverschwendung?
Pfarreien, Vereine, Verbände und örtliche Initiativen können sich mit ihren Ideen beteiligen: Fleischloses Pfarrfest, Einrichtung eines Ge-müsegartens, Aktion gegen Lebensmittelverschwendung etc. Ausge-wählte Ideen werden umgesetzt. Alle diese Maßnahmen sorgen in der Wirkung für eine Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen.

Servicebrücke Stolberg – eine Weggemeinschaft der Generationen

Kennst du das? Lust auf ein bisschen mehr Taschengeld, das schöne Gefühl, etwas Nützliches zu tun und die Neugierde, andere Menschen kennenzulernen?

Dann kennst du schon fast das neue Projekt  „Servicebrücke Stolberg“, das diesen Monat in Stolberg startet. Jugendliche übernehmen dabei gegen Bezahlung kleine Tätigkeiten, wie Rasenmähen, Einkaufen, Vorlesen, oder Handynachhilfe für ältere Menschen. Es gibt einen festgelegten Stundensatz, den die Jugendlichen dabei verdienen können. Im Vordergrund stehen aber die Begegnungen mit Menschen, mit denen man auf Grund des Altersunterschieds eventuell sonst nicht in Berührung kommt.

Die Diözesanleitung möchte mit dem Projekt außerdem neues und frisches Kolpingleben in Stolberg unterstützen. In Partnerschaft mit der Kleinen Offenen Tür (KOT) St. Josef wird ein*e Mitarbeiter*in die Jugendlichen zu den ersten Terminen begleiten und Ansprechpartner*in für die Jugendlichen, ihre Eltern und die Auftraggebenden sein. Die neue Kolpinggruppe in Stolberg soll das Zuhause der teilnehmenden Jugendlichen und ihrer Familien werden und ihnen so einen Platz in unserem Verband geben.

Wenn ihr also Jugendliche oder potentielle Auftraggebende in Stolberg kennt, erzählt gerne von der „Servicebrücke Stolberg“ und meldet euch im Büro, wir vermitteln gerne weiter!

 

 

Erfolgreich läuft seit einigen Jahren bereits die „Servicebrücke Baesweiler“ (http://www.servicebruecke.de/), die mit der Vermittlung von kleinen Aufträgen eine Brücke zwischen den Generationen schlägt. Schaut gerne mal rein!

 

Youthletter 4/2018

Nach der Sommerpause gibt’s hier den aktuellen Youthletter zum Nachlesen. Es geht um Termine, ums diesjährige Pfingstzeltlager und den aktuellen Stand unseres Bienenprojekts.

Abonnieren kannst du den Youthletter über unser Kontaktformular dann erhältst du jede Ausgabe einfach per Mail.

Sei keine Flasche – Einweg vs. Mehrwegflasche

Bssst..-Krrscchh! Der Leergutautomat futtert meine Einwegflaschen. Seit Wochen habe ich sie gesammelt, um mich dann endlich zum Supermarkt aufzuraffen. Nun lausche ich gespannt dem hungrigen Automaten und gebe zu, dass mich das Geräusch, mit dem jede Flasche gemächlich zerdrückt wird, auf eigenartige Weise zufriedenstellt.

Dabei ist die sogenannte PET-Einweg-Flasche (PET steht für Polyethylenterephtalat, ein Kunststoff) gewiss kein Grund zur Zufriedenheit. Wie der Name nämlich schon verrät, werden diese Flaschen nach einmaligem Verbrauch nie wieder (vom Handel) neu befüllt. Klar, sie werden recycelt und das ist prinzipiell erstmal gut. Allerdings stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass bei uns kaum von vollständigen Recyclingverfahren Gebrauch gemacht wird, da diese zu energieaufwendig und teuer sind. In der  gängigen Variante werden die Flaschen geschreddert und eingeschmolzen, wobei nur ca. die Hälfte daraufhin zur Produktion neuer Einwegflaschen wiederverwendet werden kann. Positiv schneidet das Einwegformat lediglich im Gewichtsvergleich ab: sie ist sehr leicht, was sich vorteilhaft für den Energieverbrauch beim Transport gestaltet. Allerdings sind die zurückgelegten Strecken (Abfüller – Markt – Recyclinghof – Produktion etc.) dafür meist enorm.

Und hier komme ich das erste Mal ins Stutzen: Es geht also gar nicht nur um die Frage „Plastik, ja oder nein?“, sondern es spielen auch noch ganz andere Dinge, wie Gewicht und Transportstrecke eine Rolle.

 

Also gut, was hat also die Mehrwegflasche in Sachen Nachhaltigkeit zu bieten?

Zunächst die ernüchternde Erkenntnis, dass der Anteil der Mehrwegverpackungen, in denen Mineralwasser abgefüllt wird, von ca. 68% auf nur noch knapp 41% gesunken ist (von 2004 bis 2014, Bundesumweltministerium). Außerdem gibt es Unterschiede zwischen PET- und Glas-Mehrweg.

PET- (also Plastik-)Mehrweg kann vom Handel im besten Fall bis zu 25-mal wiederverwendet werden. Der Vorteil ist das geringe Gewicht, was im Gegensatz zu Glas ordentlich Energie beim Transport sparen kann (bei gleichem Fahrweg, versteht sich)! Allerdings handelt es sich wieder um Plastik und das will ich im Juli (#plastikfrei) doch reduzieren…

Mehrwegflaschen aus Glas sind zwar schwer (das ist für mich und für den Lieferanten doof), werden aber allein im Kreislauf des Handels bis zu 50-mal wiederverwendet. Sie lohnen sich besonders, wenn sie von regionalen Quellen und Abfüllern kommen. Hinzu kommt, dass man sich bei ihnen sicher sein kann, dass sie keine Wechselwirkung mit ihrer Befüllung eingehen. Das kann bei Plastikflaschen nämlich passieren, wenn sie starker Sonne oder Hitze ausgesetzt sind. (Anmerkung: Bisher wurden diese Wechselwirkungen als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft, es braucht aber noch mehr Langzeitstudien.)

 

Hm, das Thema hat deutlich mehr Facetten als ich noch vor ein paar Stunden am Leergutautomaten dachte.

Generell gilt also: je häufiger eine Flasche (von Dir) wiederverwendet wird, desto umweltfreundlicher wird sie!

  • Rohstoffe werden gespart (weil keine neuen Flaschen produziert werden müssen).
  • Energie (übersetzt: Treibhausgase) zum Transport und für den Recyclingprozesses wird gespart.
  • Es entsteht kein Abfall.

 

Normalerweise stehe ich simplen Antworten zu komplexen Problemen höchst-skeptisch gegenüber. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme und möchte die ganz einfache Lösung mit euch teilen.

Das Beste nach wie vor: Leitungswasser!

Es fällt kein Plastik an, es ist regional, günstig und hat in Deutschland hervorragende Qualität (das am besten überwachte Lebensmittel der Republik)!

(Außerdem lässt es sich ganz leicht mit ein wenig Zitrone, Ingwer oder Minze aufpeppen)

 

Dazu eine ganz persönliche Trinkflasche, am besten aus Glas oder Edelstahl. Die gibt es außerdem in wunderbaren Designs!

 

  • Anna aus der AG „stark füreinander – fair miteinander“

 

 

 

Noch nicht genug Infos? Dann gibt’s hier noch viel mehr:

 

https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/flaschen-glas-einweg-mehrweg-pet-umwelt-100.html

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#textpart-1

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Bilder_Infografiken/verpackungen_mehrweganteile_oeko_bf.pdf

https://utopia.de/ratgeber/einweg-oder-mehrweg-glas-oder-plastikflaschen-was-ist-umweltfreundlicher/

https://www.sueddeutsche.de/news/wissen/umwelt-einweg-gegen-mehrweg-aerger-um-die-wegwerf-flaschen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170613-99-831390

Wechselwirkung Flasche-Wasser http://www.muk.uni-frankfurt.de/38673393/047

Welche Flasche? https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/trinkflasche-welches-ist-das-richtige-material

 

Plastikfasten – Ein Monat ohne Plastik

Wir haben das Plastik satt und wollen fasten! Einen Monat lang versucht die AG stark füreinander – fair miteinander mit weniger Plastik im Alltag auszukommen. Dazu hat sie sich Selbstversuchen gestellt, Tipps gesammelt und auch Challenges für alle anderen vorbereitet.

 

Plastikfrei einkaufen – wie geht das?

Mitglieder der Kolpingjugend haben den Selbstversuch gewagt und versucht für ein gemeinsames Frühstück in Aachens Innenstadt plastikfrei einzukaufen. Ob das geglückt ist? Das seht ihr hier:

 

Es ist Zeit: #StopSucking

In Cafes und Bars werden die meisten Getränke standardmäßig mit Strohhalm serviert. Manchmal sind es aus unerklärlichen Gründen sogar zwei.
Die Plastikröhrchen gehören aber laut Bundesamt zu den Top-5 des Meeresmülls an den Küsten unseres Landes!

Deswegen fordern wir Euch heraus:
Verzichtet dieses Wochenende ganz gezielt auf Plastikstrohhalme! Ob zuhause oder beim Ausgehen, es ist ganz einfach:
„Für mich bitte OHNE Strohhalm.“

Einfach testen, was in deinen Produkten drin ist!

Manchmal ist es ganz schön schwierig herauszufinden, in welchen Produkten Plastik überhaupt drin steckt… häufig versteckt es sich nämlich hinter komplizierten chemischen Begriffen!
Ganz schön kniffelig… Also, was tun?
Zum Glück gibt es einige Apps, mit denen man seine (Kosmetik-)Produkte super einfach auf unerwünschte Inhaltsstoffe (also auch alle Arten von Plastik) untersuchen kann. Eine davon stellen wir Euch heute im Video vor. Viel Spaß!

Regelmäßige Updates zu unserem plastikfreien Juli findet ihr auf unserer Facebookseite oder auf Instagram.

 

 

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