DiKo 2020 – Digitale Premiumreise

Diko 2020 - Digitale Premiumreise*

HOCHKARÄTIGES REISEANGEBOT:

 Der Diözesanverband Aachen –
die Perle des Niederrheins und der Eifel

Eifel – Niederrhein – Mönchengladbach – Aachen

AUSFLÜGE INKLUSIVE:

  • geführter Rückblick über unsere gemeinsamen Highlights 2019
  • exklusive Fachvorträge (Kolpingwerk DV Aachen, BDKJ DV Aachen und viele mehr… )
  • Anregender Ausflug zur Ausstellung „Gendergerechtigkeit“
  • Mitbestimmung über die Leitung des Reiseunternehmens

Liebe Reisegäste,

endlich erscheint in dieser sehr schwierigen Zeit wieder Licht am Reisehorizont!
Nachdem uns allen das Reisen über diesen ungewohnt langen Zeitraum versagt blieb, laden wir euch für Samstag, den 08.08.2020, zu einer besonderen Reise ein:
Lasst euch von 10 – 13 Uhr digital entführen und entdeckt dabei Veranstaltungen, Leute, Kulturen und erfahrt mehr über die politische Lage vor Ort. Die Reiseroute und die Reiseleitung dürfen dabei von euch mitbestimmt werden.

Wir freuen uns sehr auf eure Reiselust und darauf, euch im digitalen ZOOM-Raum begrüßen zu dürfen.

Herzlichst, eure Diözesanleitung (DL)

Reiseunterlagen:

Alle Reiseunterlagen, sowie die digitalen Zugänge bekommt ihr zwei Wochen vor der hochkarätigen Reise per E-Mail zugeschickt.

Laut eines Beschlusses der Diözesankonferenz 2015 erfolgt der Versand der weiteren Unterlagen per E-Mail.

Falls du den diese in gedruckter Form mit der Post zugeschickt bekommen möchstest, so gib dies bitte bei der Anmeldung (Feld „Sonstiges“) an.

ANMELDUNG:

Anmeldeschluss ist Freitag, der 17.07.2020. Solltest du dich nicht anmelden können, versuche es mit einem anderen Browser, mit Firefox und Chrome haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht.

Vorname*

Nachname*

Straße/Hausnummer*

PLZ/Ort*

Telefon*

E-Mail-Adresse*

Geburtsdatum*

Kolpingmitglied* janein

Kolpingsfamilie

Sonstiges

Ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen und erkenne sie an.*

Ich möchte per Mail (Youthletter) über weitere Veranstaltungen und Angebote informiert werden.

* Die Formulierung dieses Angebots ist mit Humor zu betrachten.

Diözesankonferenz 2019

Am 9. März 2019 tagte die Diözesankonferenz der Kolpingjugend DV Aachen im Kolpinghaus am Alten Markt in Mönchengladbach.

23 Delegierte und Gäste diskutierten den Rechenschaftsbericht der Diözesanleitung, außerdem gab es Berichte vom Kolpingwerk DV Aachen, vom BDKJ Diözesanvorstand sowie von der Kolpingjugend NRW und Deutschland. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: Anna Kersten (KJ Grefrath), Carina Winzen (KJ Elmpt), Charline Stangier und Conny Nachtigall (KJ Odenkirchen) wurden in den Diözesanen Arbeitskreis (wieder-)gewählt. Martin Sturm (KJ Kempen) wurde mit Ablauf der Konferenz aus dem DAK verabschiedet.

Darüber hinaus wurde das Institutionelle Schutzkonzept der Kolpingjugend DV Aachen zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt verabschiedet.

Außerdem gab es eine Aktion auf dem Alten Markt, bei der mit Kreide Begriffe rund um das Thema Europa auf den Boden geschrieben und gemalt wurden

Einen würdigen Abschluss bildete der Casino-Abend, zudem sich alle Teilnehmer*innen noch einmal in Schale schmissen, die Spieltische zum Beben brachten und die Bank leer spielten.

Diözesankonferenz 2019

Am Samstag, 9.3., tagt die diesjährige Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Kolpinghaus am Alten Markt.

Zwischen 9.00 und 19.00 Uhr stehen Wahlen auf der Tagesordnung, das Institutionelle Schutzkonzept (Prävention) soll verabschiedet werden, wir werden die Innenstadt von Mönchengladbach unsicher machen und einiges berichtet bekommen.

Im Anschluss an die Konferenz startet am Samstagabend der Casino-Abend
Im Stile des Casino Royale erwartet die Damen und Herren an den Spieltischen ein Angebot vom klassischen Roulette, über Blackjack bishin zu Texas Hold’Em Poker.
Im Eintritt sind eine Auswahl an Finger Food, alle Getränke aus der Bar sowie ein Willkommenspaket mit Jetons enthalten.
Um eine elegante Garderobe wird gebeten.

Klimaschonend zu Tisch und die Schöpfung bewahren

Eröffnungsaktion: 10. November 2019, 11 bis 15 Uhr, beim Kolpingwerk in Mönchengladbach
Ziel der Aktion: leckeres, klimaschonendes Essen – kein Ding der Unmöglichkeit!
Wie das geht: regional, saisonal und fleischarm kochen
Wer kocht: prominente Köch*innen, Mitglieder der Kolpingjugend und andere Gruppen aus dem Kolpingwerk
Dabei sein? Vorbeikommen und mitmachen!

 

„Klimaschonend zu Tisch und die Schöpfung bewahren“:

Mit diesem Projekt stellt das Bistum Aachen Ernährung, den Umgang mit Lebensmitteln und die Auswirkungen auf das Klima in Zusam-menhang. Information und Austausch sowie konkretes Handeln sol-len zeigen: Jeder Einzelne kann einen wirksamen Beitrag leisten. Das Thema Essen und Ernährung setzt dabei direkt beim Alltagshandeln an. Das Projekt motiviert und befähigt Menschen vor Ort zu klimabe-wusstem Handeln. Warum kaufe ich klimaschonend, wenn ich saiso-nal plane? Wie vermeide ich Lebensmittelverschwendung?
Pfarreien, Vereine, Verbände und örtliche Initiativen können sich mit ihren Ideen beteiligen: Fleischloses Pfarrfest, Einrichtung eines Ge-müsegartens, Aktion gegen Lebensmittelverschwendung etc. Ausge-wählte Ideen werden umgesetzt. Alle diese Maßnahmen sorgen in der Wirkung für eine Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen.

Sei keine Flasche – Einweg vs. Mehrwegflasche

Bssst..-Krrscchh! Der Leergutautomat futtert meine Einwegflaschen. Seit Wochen habe ich sie gesammelt, um mich dann endlich zum Supermarkt aufzuraffen. Nun lausche ich gespannt dem hungrigen Automaten und gebe zu, dass mich das Geräusch, mit dem jede Flasche gemächlich zerdrückt wird, auf eigenartige Weise zufriedenstellt.

Dabei ist die sogenannte PET-Einweg-Flasche (PET steht für Polyethylenterephtalat, ein Kunststoff) gewiss kein Grund zur Zufriedenheit. Wie der Name nämlich schon verrät, werden diese Flaschen nach einmaligem Verbrauch nie wieder (vom Handel) neu befüllt. Klar, sie werden recycelt und das ist prinzipiell erstmal gut. Allerdings stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass bei uns kaum von vollständigen Recyclingverfahren Gebrauch gemacht wird, da diese zu energieaufwendig und teuer sind. In der  gängigen Variante werden die Flaschen geschreddert und eingeschmolzen, wobei nur ca. die Hälfte daraufhin zur Produktion neuer Einwegflaschen wiederverwendet werden kann. Positiv schneidet das Einwegformat lediglich im Gewichtsvergleich ab: sie ist sehr leicht, was sich vorteilhaft für den Energieverbrauch beim Transport gestaltet. Allerdings sind die zurückgelegten Strecken (Abfüller – Markt – Recyclinghof – Produktion etc.) dafür meist enorm.

Und hier komme ich das erste Mal ins Stutzen: Es geht also gar nicht nur um die Frage „Plastik, ja oder nein?“, sondern es spielen auch noch ganz andere Dinge, wie Gewicht und Transportstrecke eine Rolle.

 

Also gut, was hat also die Mehrwegflasche in Sachen Nachhaltigkeit zu bieten?

Zunächst die ernüchternde Erkenntnis, dass der Anteil der Mehrwegverpackungen, in denen Mineralwasser abgefüllt wird, von ca. 68% auf nur noch knapp 41% gesunken ist (von 2004 bis 2014, Bundesumweltministerium). Außerdem gibt es Unterschiede zwischen PET- und Glas-Mehrweg.

PET- (also Plastik-)Mehrweg kann vom Handel im besten Fall bis zu 25-mal wiederverwendet werden. Der Vorteil ist das geringe Gewicht, was im Gegensatz zu Glas ordentlich Energie beim Transport sparen kann (bei gleichem Fahrweg, versteht sich)! Allerdings handelt es sich wieder um Plastik und das will ich im Juli (#plastikfrei) doch reduzieren…

Mehrwegflaschen aus Glas sind zwar schwer (das ist für mich und für den Lieferanten doof), werden aber allein im Kreislauf des Handels bis zu 50-mal wiederverwendet. Sie lohnen sich besonders, wenn sie von regionalen Quellen und Abfüllern kommen. Hinzu kommt, dass man sich bei ihnen sicher sein kann, dass sie keine Wechselwirkung mit ihrer Befüllung eingehen. Das kann bei Plastikflaschen nämlich passieren, wenn sie starker Sonne oder Hitze ausgesetzt sind. (Anmerkung: Bisher wurden diese Wechselwirkungen als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft, es braucht aber noch mehr Langzeitstudien.)

 

Hm, das Thema hat deutlich mehr Facetten als ich noch vor ein paar Stunden am Leergutautomaten dachte.

Generell gilt also: je häufiger eine Flasche (von Dir) wiederverwendet wird, desto umweltfreundlicher wird sie!

  • Rohstoffe werden gespart (weil keine neuen Flaschen produziert werden müssen).
  • Energie (übersetzt: Treibhausgase) zum Transport und für den Recyclingprozesses wird gespart.
  • Es entsteht kein Abfall.

 

Normalerweise stehe ich simplen Antworten zu komplexen Problemen höchst-skeptisch gegenüber. Aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme und möchte die ganz einfache Lösung mit euch teilen.

Das Beste nach wie vor: Leitungswasser!

Es fällt kein Plastik an, es ist regional, günstig und hat in Deutschland hervorragende Qualität (das am besten überwachte Lebensmittel der Republik)!

(Außerdem lässt es sich ganz leicht mit ein wenig Zitrone, Ingwer oder Minze aufpeppen)

 

Dazu eine ganz persönliche Trinkflasche, am besten aus Glas oder Edelstahl. Die gibt es außerdem in wunderbaren Designs!

 

  • Anna aus der AG „stark füreinander – fair miteinander“

 

 

 

Noch nicht genug Infos? Dann gibt’s hier noch viel mehr:

 

https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/flaschen-glas-einweg-mehrweg-pet-umwelt-100.html

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#textpart-1

https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Bilder_Infografiken/verpackungen_mehrweganteile_oeko_bf.pdf

https://utopia.de/ratgeber/einweg-oder-mehrweg-glas-oder-plastikflaschen-was-ist-umweltfreundlicher/

https://www.sueddeutsche.de/news/wissen/umwelt-einweg-gegen-mehrweg-aerger-um-die-wegwerf-flaschen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170613-99-831390

Wechselwirkung Flasche-Wasser http://www.muk.uni-frankfurt.de/38673393/047

Welche Flasche? https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/trinkflasche-welches-ist-das-richtige-material

 

Youthletter 2/2018

Pünktlich zu Frühjahrsbeginn – jetzt muss nur noch wer dem Wetter Bescheid sagen – gibt es den aktuellen Youthlettern, voll mit Berichten und Hinweisen auf weitere, tolle Veranstaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!

Diözesankonferenz 2018

Am 24. und 25. Februar 2018 tagte die Diözesankonferenz der Kolpingjugend DV Aachen in der BDKJ-Jugendbildungsstätte Rolleferberg.

25 Delegierte und Gäste diskutierten den Rechenschaftsbericht der Diözesanleitung, außerdem gab es Berichte vom Kolpingwerk DV Aachen, vom BDKJ Diözesanvorstand sowie von der Kolpingjugend NRW und Deutschland. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung: Miriam Bovelett und Julia Klütsch (beide KJ Düren) wurden (wieder) in die Diözesanleitung gewählt, ebenso wie Dietmar Prielipp (KF Willich) als Geistlicher Leiter. Moritz Friedeler (KJ Willich) und Florian Holländer (KJ Jülich) unterstützen den Diözesanen Arbeitskreis, aus dem Miriam Bovelett und Ansgar Bloch mit Ablauf der Diözesankonferenz ausschieden.

Darüber hinaus wurden Anträge zur Wahl- und Geschäftsordnung und zur Weiterarbeit der AG Nachhaltigkeit diskutiert. Diese AG nimmt – nach einem Antrag der Diözesankonferenz 2017 – die Arbeit der Kolpingjugend und des Jugendbüros im Hinblick auf Nachhaltigkeit unter die Lupe. Passend zum Schwerpunktthema „stark füreinander – fair miteinander“ erhielten alle Teilnehmenden einen Gerechtigkeitskalender, der für jede Woche eine Aufgabe oder ein Thema zu sozialer, internationaler oder ökologischer Gerechtigkeit vorsieht.

Im Studienteil nahmen die Delegierten und Gäste an einer Aufbauschulung zu Prävention und Schutz vor Kindeswohlgefährdung teil.

Am Samstag nachmittag ging es in die Aachener Innenstadt, wo wir eine Runde Bee-dditch (Quidditch mit Bienen und Pollen) spielten, kickerten und einen schönen Nachmittag verbrachten.

Den Höhepunkt der Diözesankonferenz bildete die Verabschiedung von Steffi Laskowski nach ihrem sechsjährigen Engagement in der Diözesanleitung. Mithilfe verschiedener Spiele durfte sie sich über einige Aufgaben die Weltherrschaft für diesen Abend erspielen. Unterstützt wurde sie dabei von vielen Weggefährten aus ihrer Zeit in der Diözesanleitung.

G8, G9: Warum ein Schritt zurück?

Die neue Landesregierung in NRW möchte G8 abschaffen und G9 wiedereinführen. Ich gehöre zum ersten G8-Jahrgang NRWs. Mein Jahrgang und ich waren Versuchskaninchen. Deshalb ist G8 ein wichtiges Thema für mich geworden. Mich haben die Berichterstattung und das Schlechtreden von G8 schon immer wütend gemacht und ich glaube nicht, dass die „Rückführung“ auf G9 die existierenden Probleme lösen wird.

Ein Hauptargument gegen G8 ist, dass man zu viel Zeit in der Schule verbringen würde und keine Zeit für Hobbys und die eigene Persönlichkeit bleibt. Das kann ich für mich und meine Geschwister definitiv nicht bestätigen. Ich hatte so viele Hobbys, die ich zum größten Teil auch über lange Zeit ausgeübt habe, dass es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, diese alle aufzuzählen. Jetzt mag man vielleicht sagen, dass ich kein Maßstab bin, aber in meinem Freundes- und Bekanntenkreis aus meiner und den umliegenden Schulen ist mir niemand bekannt, der nicht mindestens ein Hobby hatte. Dass das nicht nur mein persönlicher Eindruck ist, hat eine Studie der Universität Tübingen herausgefunden. Diese Studie zeigt, dass sich das Freizeitverhalten von G8- und G9-Schüler*innen in der Mehrheit der erfragten Bereiche nicht unterscheidet. Lediglich in den Bereichen Nebenjob (ob das für Schüler*innen wichtig ist, ist nicht Thema dieses Artikels) und Freunde treffen (die Freund*innen, die man sonst am Nachmittag getroffen hätte, sieht man ja trotzdem in der Schule) investieren G9-Schüler*innen mehr als 60 Minuten pro Woche mehr als G8-Schüler*innen.

Bildungsforscher Olaf Köller sagte in einem Gespräch mit tagesschau.de, dass es in den letzten Jahren zahlreiche Studien gab, die im Prinzip alle zu dem Schluss gekommen sind, dass es kaum nennenswerte Unterschiede zwischen G8- und G9-Abiturient*innen gibt. Obwohl ich Olaf Köller zustimme, gibt es meines Erachtens doch ein Problem: In einem System zur Schule zu gehen, das sich plötzlich ändert.

Durch die Änderung der Lehrpläne mussten neue Bücher gedruckt werden, davon war in den Hauptfächern lediglich das Deutschbuch rechtzeitig zu Beginn der fünften Klasse fertig. Das Englischbuch gab es erst zwei Jahre später. Ebenfalls gab es noch keine Mensen, als für uns der Nachmittagsunterricht in der siebten Klasse einsetzte und so mussten wir zum Mittagessen zur Kantine des Kreishauses laufen. Seit der Einführung von G8 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen. Diese „Kinderkrankheiten“ zu Beginn sind mittlerweile geheilt. Eine erneute Umstellung des Bildungssystems würde wieder finanziellen und zeitlichen Aufwand bedeuten sowie ähnliche Umstellungsprobleme wie beschrieben mit sich bringen. Deshalb kann ich auch nicht verstehen, dass Schulministerin Frau Gebauer auf meine Frage bei Landtag.Live, ob die Einführung von G9 nicht etwas überstürzt sei, antwortete: „Nein, immerhin würden sie sich ja sogar bis zum Schuljahr 2019/2020 Zeit lassen.“ Diese Zeitspanne von anderthalb Jahren ist kürzer als die Zeit, die ich auf mein Englischbuch gewartet habe.

Irgendwie werde ich daher das Gefühl nicht los, dass es hier nur um Parteipolitik geht, die auf dem Rücken der Schüler*innen ausgetragen wird, um ihnen vermeintlich etwas Gutes zu tun, anstatt das aktuelle System zu verbessern. Denn ja, heute besteht ein viel höherer Leistungsdruck gegenüber Kindern und Jugendlichen – unabhängig von der Anzahl an Jahren, die sie in der Schule verbringen.

Konkrete Vorschläge, wie eine solche Verbesserung aussehen könnte, hat die Kolpingjugend NRW in ihrer Position zum Thema Freiräume beschrieben. In dieser tritt sie für eine ehrenamtsfreundliche Bildungsgestaltung in NRW ein und besonders die Forderungen im Bereich der Schul-, Jugend- und Finanzpolitik treffen hier zu.

Zum Beispiel könnte ein schlüssiges und einheitliches Ganztagskonzept entwickelt werden. Dieses sollte die Rahmenbedingungen schaffen für eine gelungene Kooperation mit Jugendverbänden, Sportvereinen, Musikschulen und anderen Organisationen. Zeit, über die junge Menschen selbstbestimmt verfügen können, kann durch einen freien Freitagnachmittag und einen weiteren regionalen freien Nachmittag geschaffen werden. So gibt es über mehrere Schuljahre hinweg feste Strukturen, auf die sich Schüler*innen und Lehrer*innen, aber auch Eltern und Organisationen verlassen können. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, für ein gewisses Stundenkontingent von der Zeit in der Ganztagsschule freigestellt zu werden, um zivilgesellschaftlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel einem ehrenamtlichen Engagement als Gruppenleiter*in, nachzugehen. Weitere Möglichkeiten, um den Stress für Schüler*innen zu verringern und die Persönlichkeitsentfaltung zu fördern, wären kleinere Klassen und individuellere Lehrpläne.

Das Geld, was für die Mehrkosten einer längeren Schulzeit ausgegeben würde (in Bayern wären das 600 Millionen €, weitere Infos hier), könnte man stattdessen anderweitig nutzen: zur Aus- und Fortbildung von Lehrer*innen, zur Verbesserung der Lehrmittel sowie für eine  Aufstockung des Kinder- und Jugendförderplans (KJP) des Landes NRW.

Das wäre aus verschiedenen Gründen sinnvoll: Zum einen ist die Qualität des Unterrichts viel wichtiger als die Quantität, die Dauer der Schulzeit. Zum anderen ist das, vom KJP finanzierte, non-formale und informelle Lernen von sehr großer Bedeutung. Von den aufgestockten KJP-Mitteln sollten aber nicht nur Projekte, sondern auch Strukturen wie Personal und Einrichtungen gefördert werden, denn es braucht diese Rahmenbedingungen und Strukturen, um auch langfristig Jugendarbeit zu sichern und für Projekte und Initiativen von Jugendlichen offen zu sein.

Ich würde mir wünschen, dass die Politiker*innen der NRW- Landesregierung und insbesondere im Bildungsministerium die U28-Brille aufsetzen würden und Veränderungen erzielen, die tatsächlich die Schulzeit von jungen Menschen verbessern und entspannen, anstatt einfach nur ein weiteres Schuljahr einzuführen.

 

Miriam Bovelett, Mitglied des Diözesanen Arbeitskreises (DAK)

 

Welche Erfahrungen habt ihr mit G8 und G9 gemacht? Wie seht ihr das ganze?

Teilt uns doch eure Meinung per Mail an dl@kolping-ac.de oder in den Kommentaren mit!

 

 

DAK-DL – Vom Ausbrechen aus Räumen und Spinnen großer Ideen

Vom 28. bis 30. April tagte die Frühjahrs-DAK-DK-Klausur in Essen. Mit dabei waren auch andere Mitglieder der Teams und AGs auf Diözesanebene, die an diesem Wochenende gearbeitet haben.

2017-04-30 DAK-DL-Klausur TeamEscape

Los ging es am Freitag mit dem Abendessen, gefolgt von einem Fußmarsch zum Abendprogramm. Kaum angekommen, stellten wir fest, dass wir uns in zwei Gruppen wieder heraustüfteln mussten. Wir haben also TeamEscape ausprobiert und für gut befunden.

Was genau, wir in diesen Räumen so alles erlebt haben, verraten wir euch nicht, wir wollen ja niemandem den Spaß am ausbrechen verderben.

 

Der Samstag stand ganz im Zeichen der AGs und Teams. So wurden Veranstaltungen geplant – mehr Infos gibt es bald hier – die AG Politik und das Ö-Team haben an ihren Aufgaben gearbeitet. Eine ganze Menge hat sich auch fürs Fairmobil getan. Die AG Schwerpunkt hat sich vom TeamEscape inspirieren lassen und viele spannende Ideen ausgearbeitet, die demnächst vorgestellt werden – online und live, an Pfingsten und an Kolping & Friends wird es also eine Menge zu entdecken und auszuprobieren geben.

Seid gespannt!

Diözesankonferenz 2017

Am 11. März tagte die Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Diözesanverband Aachen in Elmpt.
Neben einer spannenden Diskussion des Rechenschaftsberichts, Berichten des Kolpingwerk DV Aachen, des BDKJ-Diözesanverband Aachen, der Kolpingjugend Nordrhein-Westfalen und der Kolpingjugend Deutschland verteilte die AG Schwerpunkt ihre Infoboxen mit lauter Materialien und Giveaways – inklusive To-go-Bechern aus Bambus – an die Konferenz. Außerdem diskutierten wir einen Antrag zur Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der Arbeit von Diözesanleitung und Jugendbüro. Ein neues Team wird sich dem Thema annehmen, die aktuelle Situation in den Blick nehmen und ein Konzept erstellen, worüber auf der DiKo 2018 beraten wird.
Im Studienteil erhielten wir einen ersten Einblick in das Thema „Stammtischparolen“ und im World Café tauschten sich die Delegierten über ihr Engagement vor Ort aus.
Auf der Diözesankonferenz wurden Barbara Maurer, Hannah Dames und Katharina Rebig aus dem Diözesanen Arbeitskreis verabschiedet. Außerdem ist Angela Maurer mit Ende der Diko von ihrem Amt als Diözesanleiterin aus privaten und beruflichen Gründen zurückgetreten. Wir bedanken uns bei euch, für euer langjähriges Engagement und dafür, dass ihr Feuer und Flamme für die Kolpingjugend seid.
Last but not least gratulieren wir allen neu und wiedergewählten zur Wahl
– in die Diözesanleitung: Vincent Stenmans aus der Kolpingjugend Oedt
– in den Diözesanen Arbeitskreis: Maria Biesemann (KJ Willich), Ansgar Bloch, Miriam Bovelett, Anna Kersten, Martin Sturm, Julia von Ameln (KJ Grefrath) und Carina Winzen (KJ Elmpt).
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken der Konferenz und unserem Moderator Thomas für einen tollen, engagierten Tag – ihr seid super!

 

Das Protokoll der diesjährigen Diözesankonferenz findet ihr hier.

Bald ist wieder Diözesankonferenz! – Teil V

Am 11. März tagt wieder unsere Diözesankonferenz. Heute geht’s in Teil 5 unserer DiKo-Reihe um Spaß.

In den letzten Wochen haben wir euch davon erzählt, was für uns eine Diözesankonferenz ausmacht. Dazu gehören Rückblicke und Perspektiven, Engagement, Demokratie und Mitgestaltung. Schön und gut, das ist alles auch echt wichtig – aber: das ist nicht alles. Auch wenn es auf der DiKo vielleicht mal Punkte gibt, die euch weniger interessieren, kann man auf der DiKo auch jede Menge Spaß haben. Die DiKo ist eine wunderbare Gelegenheit, all diejenigen wiederzusehen, die man vielleicht nur Pfingsten sieht und die kennenzulernen, die ihr noch nicht kennt.

 

Was besonders viel Spaß macht? Das Lesen unseres Rechenschaftsberichtes 😉 – Naja, vielleicht macht das nicht jedem so viel Spaß, aber lesenswert ist er alle Mal. Zum Nachlesen gibt es ihn auch hier zum Download.

 

Spaß macht auch die Arbeit in der Diözesanleitung oder im Diözesanen Arbeitskreis. Noch sind Plätze frei, also meldet euch, wenn ihr kandidieren wollt. Wir freuen uns, euch auf der DiKo zu sehen und wünschen euch jetzt schon viel Spaß!

 

Bald ist wieder Diözesankonferenz! – Teil IV

Am 11. März tagt wieder unsere Diözesankonferenz. Heute geht’s in Teil 4 unserer DiKo-Reihe um Mitgestaltung.
Die Diözesankonferenz ist das höchste beschlussfassende Gremium der Kolpingjugend auf Diözesanebene. Das bedeutet, dass du auf der DiKo die Chance hast, die Zukunft der Kolpingjugend mitzugestalten. Wie das geht? Auf der DiKo werden Anträge diskutiert, in denen es beispielsweise um die Form des Rechenschaftsberichtes geht oder in denen wir mit dem Schwerpunktthema „stark füreinander – fair miteinander“ die nächsten fünf Jahre Kolpingjugend im DV Aachen prägen wollen. Anträge stellen geht sogar spontan. Das nennt sich dann Initiativantrag und besteht, genau wie ein „normaler“ Antrag aus einem Titel, dem Antragstext und der oft mündlich vorgestellten Begründung. Für einen Initiativantrag brauchst du dann nur noch Menschen, die deinen Antrag mitunterschreiben – und zwar ein Drittel der stimmberechtigten Anwesenden. Anschließend beschließt die Diözesankonferenz, ob über euren Antrag abgestimmt werden soll. Wenn das der Fall ist, erfolgt dann die Antragsdiskussion – es werden Fragen gestellt, kritische Punkte diskutiert und am Ende wird abgestimmt. Mit einer einfachen Mehrheit für den Antrag kann deine Idee dann Wirklichkeit werden.
In diesem Sinne: Was erwartest du von der Kolpingjugend DV Aachen? Vielleicht kannst du dazu einen Antrag stellen, alleine oder mit deiner Kolpingjugend. Und manchmal kommen einem die besten Ideen auch erst, wenn wir mitten in der Diözesankonferenz sind.

Wir freuen uns auf eure Ideen! Denn mit uns kannst du Ideen Wirklichkeit werden lassen und die Welt ein bisschen bunter machen!

Bald ist wieder Diözesankonferenz! – Teil III

Am 11. März tagt wieder unsere Diözesankonferenz. Heute geht’s in Teil 3 unserer DiKo-Reihe um Demokratie und Politik.

Kirche und Politik haben nichts miteinander zu tun, denkst du? Wir leben in einem Land, in dem Religionsfreiheit ein Grundrecht ist. Es gibt zwar keine Trennung von Staat und Kirche, wie zum Beispiel in Frankreich. Der Staat steht Religionen und Weltanschauungen neutral gegenüber, die wiederum selbstbestimmt handeln. Die katholische Kirche bestimmt also nicht die Politik – aber Christ sein heißt eben auch, politisch zu sein. Wir – im Kleinen, aber auch im Großen, können also nicht schweigen, wenn es um die Einschränkung der Menschenrechte geht, wenn die Würde von Menschen herabgesetzt wird. Und dennoch machen sich hier gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Hass und Panikmache breit. Was wir dagegen tun können? Zeigen, dass wir bunt sind! Wählen gehen – bei der Landtagswahl in NRW und der Bundestagswahl, die beide 2017 stattfinden.

Demokratie üben? Das geht zum Beispiel auf der Diözesankonferenz und da gibt es, genau wie in der Politik aktives und passives Wahlrecht. Aktives Wahlrecht heißt, dass du wählen darfst. Jede Kolpingjugend vor Ort hat vier Stimmen und jede davon ist wichtig! Und passives Wahlrecht heißt eben, dass du auch gewählt werden kannst. Dieses Jahr gibt es freie Plätze in Diözesanleitung und im Diözesanen Arbeitskreis. Bring dich mit deinen Talenten und Fähigkeiten, deiner Leidenschaft und deinen Themen ein. Denn wie auch in der Politik funktioniert die Kolpingjugend nicht ohne Menschen, die sich engagieren, die begeistert sind und selber begeistern!

Deine Stimme zählt – auf der Diözesankonferenz und bei den Wahlen 2017! Wir freuen uns auf dich!

Bald ist wieder Diözesankonferenz! – Teil II

Am 11. März tagt wieder unsere Diözesankonferenz. Heute geht’s in Teil 2 unserer DiKo-Reihe um Engagement.

Wenn ich an Engagement denke, dann kommen wir Fragen in den Sinn: Wofür setze ich mich ein – in Schule, Arbeit, Familie und im Verband? Was ist mir eigentlich wichtig – im Leben und im Engagement?

Was uns für die Kolpingjugend wichtig ist? Das können wir auf der DiKo mitbestimmen!

Wie das geht? – Jetzt kommst du ins Spiel: Stell einen Antrag mit deiner Kolpingjugend, wenn was passieren soll, lass dich in Diözesanleitung oder in den Diözesanen Arbeitskreis wählen und sei ein Teil von uns!

Bald ist wieder Diözesankonferenz! – Teil I

In wenigen Wochen, am 11. März, tagt wieder unsere Diözesankonferenz. In den nächsten Wochen werden wir hier in den Blick nehmen, was eine DiKo eigentlich ausmacht. Los geht’s heute mit „Rückblick und Perspektiven“.

Auf der DiKo nehmen wir das letzte Jahr in den Blick: Was haben wir eigentlich alles gemacht? Was lief gut und wo kann was verbessert werden? Das und viele weitere Infos findet ihr demnächst auf unserer Homepage – und wenn du zur DiKo angemeldet bist, bekommst du ihn von uns zugeschickt.
Zurückblicken ist aber nicht alles: Wir müssen auch zusammen schauen, wie es mit der Kolpingjugend im nächsten Jahr weiter geht. Und jetzt bist du gefragt: Vielleicht stellst du mit deiner Kolpingjugend einen Antrag, weil ihr etwa von der Diözesanleitung braucht? Außerdem wird es dieses Jahr spannende Wahlen geben: In der Diözesanleitung und im Diözesanen Arbeitskreis sind bzw. werden einige Plätze frei.
Bist du dabei? Wir freuen uns auf dich! 

DAK-DL-Klausur oder Von Luftballons und fairer Kleidung

An einem gewöhnlichen Novemberwochenende fuhren die Diözesanleitung und der Diözesane Arbeitskreis (DAK) in die Eifel, um sich das ganze Wochenende mit der Kolpingjugend zu beschäftigen. Nach dem Abendessen stand am Freitag vor allem die Reflexion verschiedener auf Diözesanebene angebotener Veranstaltungen im Vordergrund.

Der Samstag begann mit der Teilnahme an der Diözesanversammlung des Kolpingwerks in Kall. Nach dem Gottesdienst wurden Berichte, unter anderem zum Thema Flucht und Asyl, vorgestellt. Außerdem wurde Birgit Hohmann, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Düren, mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerks Deutschland ausgezeichnet.

Das Schwerpunktthema „stark füreinander – fair miteinander“ bildete den inhaltlichen Schwerpunkt am Samstagnachmittag. Die Diözesanleitung, der DAK und einige Gäste überlegten, wie soziale, ökologische und internationale Gerechtigkeit auch für die Kolpingjugenden vor Ort und auch für die Diözesanebene relevant sein kann. Als Abendprogramm wurde eine Methode aus einer neuen Fairmobil-Kiste zum Thema Faire Kleidung getestet, was für einige Überraschungen sorgte. (Was genau,  wollen wir hier nicht verraten – bald könnt ihr die Fairmobil-Kiste selber testen).

Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntagvormittag die Jahresplanung und die Bildung verschiedener Teams. Und was ihr euch jetzt schon in den Kalender eintragen solltet:

Diözesankonferenz: 11. März 2017

Pfingstzeltlager: 2. – 6. Juni 2017, Finkenheide

Event des Kolpingwerks DV Aachen:  24. Juni 2017, Jülich

 

Was es mit den Luftballons auf sich hat? Darauf haben wir diverse – verrückte und weniger verrückte – Ideen gesammelt, von denen ihr vielleicht die eine oder andere im nächsten Jahr entdecken könnt.

Von KoBie, vor

Wahlmarathon auf der Diko

Seit der Diko am Wochenende haben wir Zuwachs in der Diözesanleitung bekommen. Sowohl Angela Maurer als auch Stefanie Laskowski haben sich erneut zur Wahl gestellt und sind für 3 Jahre wiederholt gewählt worden.

Julia Klütsch begrüßen wir als neues Diözesanleitungsmitglied. Dietmar Prielipp, der bereits Geistlicher Leiter beim Diözesankolpingwerk ist, wurde ebenfalls in die Diözesanleitung gewählt.

Zur Wahl standen auch alle 7 Posten im Diözesanen Arbeitskreis. Diese konnten erfolgreich besetzt werden. Die Mitglieder sind: Miriam Bovelett, Ansgar Bloch, Barbara Maurer, Anna Kertsen, Hannah Dames, Martin Sturm und Katharina Rebig.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und viele schöne Aktivitäten mit euch!

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